1. Videoclip: Ökologischer Vergleich von Dämmstoffen

    Länge: 4.08 Min.
    Aufnahmeort: Büro "die umweltberatung" Wien
    Filmsetting: Erläuterung anhand von zwei Modellen und der Internetplattform www.baubook.at
    Inhalt: Anhand von zwei Modellaufbauten wird der Einsatzbereich und die unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit verschiedener Dämmstoffe gezeigt. Der erste Modellaufbau stellt ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit unterschiedlichen, an eine Ziegelwand geklebten, Dämmstoffen dar, der zweite Modellaufbau eine vorgehängte Fassade (Holzriegelkonstruktion, in die unterschiedliche Dämmstoffe eingebracht sind). Bei dem erstgenannten Modellaufbau wird immer der gleiche Gesamt-U-Wert von 0,17 W/m2 K erreicht. Die unterschiedlichen Dämmstoffdicken resultieren aus den unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten der Dämmstoffe. Folgende Dämmstoffe sind im Modell enthalten (in Klammer die Wärmeleitfähigkeit in W/mK): Mineralschaumplatte (0,045), Kork (0,04), Steinwolle (0,04), graues Polystyrol (0,031), Resolharz (0,022), Vakuumdämmpanel (0,004 bis 0,008). Weiters werden Dämmplatten aus Hanf gezeigt, diese bestehen zu 85% aus Hanffasern und zu 15% aus Stützfasern. Der Ökoindex 3 (OI3 Index), eine Maßzahl zur ökologischen Bewertung von Baustoffen, wird erklärt. Werte zum OI3-Index sind in der Datenbank www.baubook.at zu finden. Die Umweltberatung empfiehlt bei Wärmedämmverbundsystemen den Einsatz von Dämmplatten aus folgenden Materialien: Hanf, Kork, Mineralschaum. (Mineralschaumplatten bestehen aus Kalkhydrat, Zement und Quarzsandmehl.) Bei vorgehängten Fassaden ist der Einsatz von weiteren Dämmstoffen möglich, die hinsichtlich der Ökobilanz günstig abschneiden und rezyklierbar sind, wie Schafwolle, Zellulose, Hanf oder Flachs. Am Ende des Films wird auf die Dämmstoffbroschüre der Umweltberatung hingewiesen. Diese Broschüre enthält Informationen zu Einsatzbereichen, Verarbeitung, Lieferformen und Ökologie der zur Zeit gängigen bzw. erhältlichen Dämmstoffe.